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von Katja Vonhöne 21. Dezember 2025
Die Verdauung des Pferdes ist ein hoch sensibles System. Gerade in den Wintermonaten – und insbesondere rund um Silvester – geraten viele Pferde aus dem Gleichgewicht. Lärm, Wetterumschwünge, Kälte und veränderte Routinen wirken nicht nur auf das Verhalten, sondern direkt auf den Verdauungstrakt. Viele Probleme, die sich scheinbar plötzlich zeigen, haben ihren Ursprung im Zusammenspiel von Stress, Nervensystem und Darmgesundheit. Der Darm – mehr als nur Verdauung Der Pferdedarm ist nicht nur für die Nährstoffaufnahme zuständig. Er ist: zentrales Stoffwechselorgan eng verbunden mit dem Immunsystem stark beeinflusst durch das Nervensystem sensibel gegenüber Stress und Umweltveränderungen Rund 70–80 % des Immunsystems sitzen im Darm. Gleichzeitig reagiert die Darmbewegung unmittelbar auf Stressreize – egal ob diese körperlich oder emotional sind. Stress: Wenn das Nervensystem die Verdauung ausbremst Stress – ob akut oder schleichend – aktiviert beim Pferd den Sympathikus (Teil des vegetativen Nervensystems). Das bedeutet: Verdauung wird gedrosselt Darmbewegung verlangsamt oder gestört Durchblutung des Verdauungstraktes nimmt ab Mikrobiom kann aus dem Gleichgewicht geraten Typische Stressauslöser im Winter und rund um Silvester sind: laute Knallgeräusche (Feuerwerk, Böller) ungewohnte Lichtreize angespannte Menschen veränderte Tagesabläufe eingeschränkte Bewegung Kälte und Wetterumschwünge 👉 Wichtig: Auch Pferde, die „äußerlich ruhig“ wirken, können innerlich stark unter Stress stehen. Kälte & Wetterumschwung – eine zusätzliche Belastung Kälte bedeutet für den Pferdeorganismus Mehrarbeit. Der Energiebedarf steigt, die Durchblutung verändert sich und der Körper priorisiert lebenswichtige Funktionen. Bei abrupten Wetterwechseln – z. B. von mild auf frostig oder bei starkem Temperatur- und Luftdruckwechsel – reagiert der Verdauungstrakt besonders sensibel: Kotkonsistenz verändert sich Fressverhalten schwankt Blähungen können entstehen die Darmbewegung wird träger In Kombination mit Stress kann dies das Risiko für Verdauungsstörungen bis hin zur Kolik deutlich erhöhen. Der Darm als Spiegel der Belastung Häufige Anzeichen dafür, dass die Verdauung unter Stress leidet: wechselnde Kotkonsistenz vermehrtes Gähnen oder Flehmen reduzierte Fresslust Unruhe oder Rückzug vermehrte Gasbildung stumpfes Fell allgemeine „Unstimmigkeit“, ohne klare Ursache 👉 Diese Signale sind keine Krankheit, sondern Hinweise darauf, dass der Organismus Unterstützung braucht. Silvester: Eine besondere Herausforderung Silvester vereint mehrere Stressfaktoren gleichzeitig: Lärm & Lichtreize veränderte Routinen Anspannung im Umfeld oft eingeschränkter Weidegang winterliche Witterung Für den Darm bedeutet das: Dauerstress auf mehreren Ebenen. Gerade Pferde mit empfindlicher Verdauung, Stoffwechselthemen oder bekannten Stressreaktionen profitieren in dieser Zeit von stabilen Abläufen und einem gut unterstützten Verdauungssystem. Was Pferde jetzt brauchen Auch ohne therapeutische Maßnahmen kannst du viel tun, um dein Pferd zu unterstützen: ✔ Ruhe & Struktur feste Fütterungszeiten möglichst gleichbleibende Tagesabläufe vertraute Bezugspersonen ✔ Bewegung angepasste Bewegung trotz Winter fördert Darmbewegung und Stressabbau ✔ Raufutter als Basis ausreichend gutes Raufutter gleichmäßige Aufnahme über den Tag ✔ Stress reduzieren ruhige Umgebung möglichst wenig zusätzliche Reize entspanntes Handling ✔ Beobachten statt abwarten kleine Veränderungen ernst nehmen frühzeitig reagieren Fazit Der Zusammenhang zwischen Stress, Nervensystem und Pferdeverdauung wird oft unterschätzt – besonders im Winter und rund um Silvester. Verdauungsprobleme entstehen selten „plötzlich“. Sie sind meist das Ergebnis von Belastungen, die sich im Darm widerspiegeln. 👉 Wer den Darm versteht, erkennt frühzeitig, was ein Pferd braucht. 👉 Wer Stress ernst nimmt, schützt die Gesundheit nachhaltig. Pferdewohlbefinden beginnt im Inneren. Wenn du möchtest, kann ich dir daraus auch: 🔹 einen Social-Media-Post 🔹 einen Advent-/Silvester-Newsletter 🔹 oder einen fachlichen Infobeitrag für Kunden erstellen – sag mir einfach, wofür du den Text nutzen möchtest 🌿 und schreib noch dazu dass Öle helfen können, Bachblüten etc Sehr gerne 🌿 Ich habe den Blogbeitrag fachlich sinnvoll ergänzt, ruhig formuliert und klar abgegrenzt, sodass Öle, Bachblüten & Co. als begleitende Unterstützung eingeordnet werden – passend zur Haltung von Pferdewohlbefinden (ohne Heilsversprechen). Du kannst den folgenden Abschnitt direkt in den bestehenden Blogbeitrag einfügen (z. B. nach dem Abschnitt „Was Pferde jetzt brauchen“). Sanfte Unterstützung: Öle, Bachblüten & pflanzliche Begleiter In stressreichen Zeiten wie Silvester, Wetterumschwung und anhaltender Kälte können sanfte, begleitende Maßnahmen dazu beitragen, den Organismus des Pferdes zu unterstützen und das innere Gleichgewicht zu fördern. Dabei geht es nicht um Therapie, sondern um Regulation, Entspannung und Stabilisierung. 🌿 Öle als Begleiter für Darm & Nervensystem Hochwertige Öle können – richtig eingesetzt – eine wertvolle Unterstützung sein, da sie: leicht verdaulich sind zusätzliche Energie liefern, ohne den Darm zu belasten entzündungsregulierende Eigenschaften besitzen können den Stoffwechsel sanft unterstützen Gerade in Phasen mit erhöhtem Energiebedarf (Kälte, Stress) können Öle helfen, Fütterung ausgeglichener zu gestalten und den Organismus zu entlasten. 👉 Wichtig ist dabei immer: Qualität individuelle Dosierung langsame Gewöhnung 🌸 Bachblüten – emotionale Balance unterstützen Bachblüten werden häufig eingesetzt, um Pferde emotional zu begleiten, insbesondere bei: Stress Unsicherheit innerer Unruhe Überforderung durch äußere Reize (z. B. Feuerwerk) Sie wirken nicht pharmakologisch, sondern sollen das emotionale Gleichgewicht unterstützen. Gerade bei Pferden, die äußerlich ruhig wirken, innerlich aber stark reagieren, können Bachblüten begleitend eingesetzt werden. 👉 Sie ersetzen keine medizinische Abklärung, können aber helfen, Stress besser zu verarbeiten. 🌱 Pflanzliche Begleiter & Kräuter (achtsam eingesetzt) Auch ausgewählte Kräuter können – in Absprache und mit Fachkenntnis – unterstützend wirken, z. B. zur: Unterstützung der Verdauung Begleitung des Darmmilieus Förderung von Entspannung Hier gilt besonders: nicht wahllos kombinieren individuelle Situation berücksichtigen Pausen einlegen Verantwortungsvoll begleiten statt „behandeln“ Ganz gleich, ob Öle, Bachblüten oder Kräuter: Der verantwortungsvolle Umgang steht immer im Vordergrund. 👉 Ziel ist Unterstützung, nicht Behandlung. 👉 Beobachtung ersetzt keine Diagnose – sie ergänzt sie. 👉 Bei anhaltenden oder akuten Problemen gehört das Pferd immer in fachkundige Hände. Fazit: Kleine Impulse mit großer Wirkung Gerade in herausfordernden Zeiten können sanfte, ganzheitliche Impulse dazu beitragen, dass Pferde besser durch Stressphasen kommen. In Kombination mit: stabilen Routinen guter Raufutterversorgung Bewegung ruhigem Umgang können Öle, Bachblüten und pflanzliche Begleiter helfen, das innere Gleichgewicht zu stabilisieren – besonders im sensiblen Zusammenspiel von Stress, Nervensystem und Verdauung. 🌿 Pferdewohlbefinden bedeutet, den ganzen Organismus im Blick zu behalten.